Teil 6: Virtual Pinball – PC Specs, Stromversorgung, Power-Up

Stromversorgung im Virtual Pinball - Master-Slave Steckerleiste sowie Trafos für 5V, 12V, 24V.Stromversorgung im Virtual Pinball - Master-Slave Steckerleiste sowie Trafos für 5V, 12V, 24V.

Herz des virtuellen Pinballs ist ein leistungsstarker Rechner mit schneller Grafikkarte und ausreichend Arbeitsspeicher. Neben ausreichend Grafik-Power waren mir kompakte Abmessungen des Boards wichtig, da der Platz im Mid-Size-Cabinet doch begrenzt ist.

Folgende Konfiguration kann ich Stand heute gerne empfehlen (Detaillierte Stückliste/Quellen siehe hier in der Bauteileübersicht des Projekts):

Kompaktes Gehäuse für den Rechner

Aus Sicherheitsgründen habe ich mich entschieden, das Board nicht offen in das Cabinet zu montieren – zu leicht fällt ein Schraubenzieher rein oder abgeschnittene Kabelstücke lösen einen „Kurzen“ aus. Zudem ist dann auch das 220V-Netztteil sauber verbaut.

Konfiguration des PC-Gehäuses

Die einzelnen Komponenten sind mit Bezugsquelle auch hier in der Bauteile-Übersicht aufgeführt.

Die Backup HD habe ich – auf dem Foto noch nicht montiert – mit einem Klettverschluss auf dem Gehäuse fixiert.

Der PC wurde mit einem Holzrahmen im Cabinet fixiert.
Der PC wurde mit einem Holzrahmen im Cabinet fixiert.

Stromversorgung des Virtual Pinball mit Master-Slave System – Power-Up

Die grundsätzliche Idee war, über einen einzelnen Button an der Unterseite des Cabinets, die gesamte Peripherie des virtuellen Pinballs hochzufahren – d.h. Rechner und alle Monitore sowie die weiteren benötigten Netzteile für Boards, Toys und Button-Beleuchtung.

Dazu habe ich ein Master-Slave-Steckerleiste (EnerGenie PCW-MS2G, 5-fach Steckdosenleiste, USB Master-Slave) verwendet. Die Steckerleiste wird dabei mit dem 220V-Anschluss des Cabinets verbunden. Der PC wird an die „Master-Steckdose“ angeschlossen und das USB-Kabel der Steckerleiste ebenfalls mit dem Rechner verbunden. Alle anderen Geräte (Monitore, weitere Netzteile für 5V, 12V, 24V, Soundsystem) kommen an die Slave-Anschlüsse.

Wird dann der Rechner gestartet, fährt dies automatisch alle anderen Geräte ebenfalls hoch. Damit der Power-On-Button des PCs von aussen zugänglich ist, habe ich die Pins des Power-On-Switch auf dem Motherboard für mit einem roten LED-Button auf der Unterseite des Cabinets verbunden. Die LED-Beleuchtung hängt dabei an der 12V Versorgung im Cabinet.

Wird der Button gedrückt, Startet der PC, schaltet die Master-Slave-Steckleiste, die Geräte fahren hoch und der LED Button leuchtet.

Umgekehrt funktioniert es genauso: längeres Drücken auf den Button lässt den Rechner runterfahren und alle Geräte werden abgeschaltet. Der Button erlischt.

Virtual Pinball - zentraler Power-On Button
Virtual Pinball – zentraler Power-On Button an der Unterseite des Cabinets
Schaltbarer, beleuchteter Kaltgeräteanschluss als zentrale Stromversorgung an der Rückseite des Virtual Pinball Cabinets
Schaltbarer, beleuchteter Kaltgeräteanschluss für die zentrale 220V Stromversorgung an der Rückseite des Virtual Pinball Cabinets.

Niedervolt Stromversorgung im Cabinet

Ausser den 220V Geräten PC und Monitore, arbeiten alle Boards, Toys und die Beleuchtung entweder mit 5V, 12V oder 24V. Dazu wurden an der Rückseite des Cabinets drei entsprechende Trafos montiert (Siehe Bauteile-Liste). Auch die beiden Gehäuse-Ventilatoren für An- und Abluft hängen direkt an der 12 V Stromversorgung. Über zentrale Verteiler werden die Geräte versorgt. Den 24V-Anschluss benötigen dabei nur die Solenoide (Hubmagnete als Forcefeedback für Bumper, Flipper etc.)

Stromversorgung im Virtual Pinball - Master-Slave Steckerleiste sowie Trafos für 5V, 12V, 24V.
Stromversorgung im Virtual Pinball – Master-Slave Steckerleiste sowie Trafos für 5V, 12V, 24V. (Foto vom Testaufbau)

Nächster Teil:
Ordnung bei der Verkabelung: Kabelmanagement im Virtual Pinball…

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